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Eine spannende Reise nach New Dehli

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Urlaub in New Dehli mit Hindernissen

„Wisst ihr wen ich eben getroffen habe?“ fragt Coco, mit zwei Pina Coladas in der Hand, „die drei Schlüpfer mit Bein, Jessica, Jassi und Janina. Die sind ja unterwegs, das sag ich euch.“ „Warum, was haben die erlebt?“ fragt Kiki angetan. „Warte, das können sie dir gerne direkt erzählen.“ Coco dreht sich um:

„Hey ihr Schlüpfer mit Spitze, kommt mal hier rüber, die Story müsst ihr uns allen erzählen.“

Die Strings machen es sich bei ihren Unterwäsche-Freunden am Tisch gemütlich. „Wow, Indien, das ist ein tolles Land: Jede Menge Trubel, interessante Menschen und voller einzigartiger Traditionen.“ beginnt Jessica zu erzählen. „Ja,“ fügt Jassi hinzu, „jeden Tag Curry, Yoga und Meditation, nur leider gibt es auch Schattenseiten.“

„Oh ja!“ flüstert Janina und beginnt mit der Geschichte…

Im Hotel in New DehliKaum in ihrem schönen Familienhotel angekommen, staunen die Schlüpfer mit Bein nicht schlecht, als sie den traumhaft schönen Innenhof betreten: Ein altes mit Lianen bewuchertes Haus, mit versteinerten Ruinen und schönen Springbrunnen erwartet sie. „Wow, wie verzaubert, so voller bunter, exotischer Pflanzen und mit freilaufenden Pfauen, hier lässt sich´s aushalten.“ quietscht Jessica begeistert und legt sich in eine kleine Hängematte. Am ersten Abend nach einem langen, lässigen Tagen, wollen die Schlüpfer mit Spitze bei einer gemütlichen Runde Poker mit dem Hotelbesitzer entspannen. Bei Snacks und Mango Chutney kommen die drei Slips in Plauderlaune mit dem sympathischen, älteren Herrn.

Amüsiert verrät er ihnen seinen absoluten Geheimtipp: Ein heiliger Hindu-Tempel am Ende der Stadt.

Das dürfen sich die drei Freundinnen natürlich nicht entgehen lassen. Er fügt aber hinzu: „Geht niemals zu Fuß, die Gegend ist gefährlich und trennt euch ja nicht, dort lauern jede Menge düstere Gestalten.“ Früh am nächsten Morgen machen die Strings sich auf den Weg. Die Suche nach einem Rikscha- oder Taxi-Fahrer gestaltet sich aber alles andere als leicht. Jessica ist entnervt: “Kommt Mädels, nehmen wir doch einfach die Abkürzung durch die Stadt.

„Du weißt, was Rashli gesagt hat?“ fragt Jassi ernst, „die Stadt ist gefährlich und unberechenbar, wir sollten uns lieber einen Fahrer suchen.“

Slips, was ist los mit euch, seid ihr so ängstlich oder was?“ Jassi und Janina schauen sich unsicher an. Die Slips wollen aber keine Angsthasen sein und folgen ihrer String-Freundin dannSpiele-Abend mit dem Hotelier hinaus auf die Straße.

Durch dunkle Gassen und Hinterhöfe schlängeln sich die Slips an Garküchen, Obdachlosen und Straßenkindern entlang.

Die mit Abwasser überfüllten Straßen miefen widerlich und ihr Weg führt immer tiefer in die verworrene Altstadt von New Dehli. Plötzlich springt ein hagerer Kerl aus einer Ecke. „Sucht ihr was?“ fragt er mit funkelnden Augen. „Äh ja, den Tempel.“ antwortet Jessica überrumpelt. „Folgt mir.“ antwortet der Mann und führt sie tiefer und tiefer in den Großstadt-Dschungel. Auf einmal bleibt er stehen: Er dreht sich um und pfeift. Überrascht und unsicher schauen sich die Strings um, um sie herum, nichts weiter als dunkle, heruntergekommene Baracken. Ein zweiter Mann erscheint und die Drei erkennen einen blitzenden Gegenstand in seiner Hand.

„Geld her“ ruft er und zückt sein Messer.

Jessica erstarrt. „Muss ich es noch einmal sagen?“ zischt er. Ängstlich und verwirrt stottert Janina: „Wir haben nur ein paar Scheine.“ Dem Mann scheint das egal zu sein. Er beginnt wie besessen die Schlüpfer mit Bein abzutasten. Als ihm klar wird, dass es hier nichts zu holen gibt, brüllt er: „Schuhe her!“

Mit zitternden Händen öffnen die Strings ihre Schuhe.

Der Räuber nimmt sich was er nur kriegen kann und verschwindet so schnell, wie er erschienen war. Da stehen sie nun, die drei Slips, zerdeppert, frustriert und ohne Schuhe. Jassi ist aufgebracht: “Super, war es das wert?“ Die Unterwäsche ist sichtlich am Ende mit den Nerven. Weinerlich und frustriert machen sich die Höschen auf den Rückweg, barfuß entlang der lehmigen Wege: Dieser Ausflug hat sich wirklich nicht gelohnt.

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